Konzeptionierung

FlipchartWenn wir in unserem Angebot Konzeptionierung anbieten, was machen wir da überhaupt?

Die meisten Kunden kommen mit einem allgemein formulierten Wunsch auf uns zu. Wie wird daraus ein erfolgreiches Projekt?

1. Punkt:

Zuerst müssen wir erst einmal verstehen, um was es geht. Nicht nur Informatiker sprechen Fachchinesisch. Das fängt bei einer einfachen Begriffsklärung an und hört bei einem Domänenmodell auf. Wahrscheinlich ist es aber irgend etwas in der Mitte.

Selbst bei dem Wunsch nach einer Website packen wir erst einmal unseren Fragebogen aus, um zu klären, wie umfangreich das Projekt ist.

2. Punkt:

Mit Hilfe von Anwendungsfällen (UseCases) lässt sich im nächsten Schritt gut feststellen, wer oder was alles mit dem System zu tun hat und was die Ziele des Projektes sind.

Bei einer erfolgreichen Webiste werden die Erwartungen der Benutzer wie des Betreibers an die Website erfüllt. Es geht ja nicht um die HTML-Dateien auf dem Webserver an sich.

3. Punkt:

Nun geht es an das Eingemachte. Bisher wurde das System als Black Box behandelt, nun wird in den Kasten reingesehen. Wir erstellen eine grobe Architektur und skizieren die Abläufe, die stattfinden.

Bei einer Website wären das grobe Wireframes der einzelnen Seitentypen und Ablaufpläne zu den Prozessideen.

4. Punkt:

Nachdem klar ist, was erledigen werden soll, werden die Grenzen und Schittstellen genauser angesehen. Gibt es Funktionen, die schon existierende Systeme übernehmen? Wie sehen die Schnittstellen aus?

5. Punkt:

Nun ist eigentlich so viel geklärt, dass in die Trickkiste gegriffen werden kann. Welche Design-Patterns kommen zum Einsatz?

6. Punkt:

Nun kommt Ordnung in das Ganze. Es werden Entwurfsprinzipien und Guidelines festgelegt, Zuständigkeiten werden verteilt.

7. Punkt:

Bevor es dann richtig los geht, sollte auf jeden Fall alles nocheinmal überprüft werden. Wird unser grobes Modell allen Anforderungen gerecht?

Nja, und erst dann geht es richtig los. Das Konzept wird fein ausgearbeitet, das Design wird in Auftrag gegeben, ein erster Prototyp wird implementiert.

Die Konzeptionierung ist bei Entwicklern und Kunde nicht sehr beliebt. Aber in jedem Projekt gibt es Missverständnisse bezüglich der Anforderungen. Es ist unmöglich an alles zu denken. Je später diese auffallen, desto aufwändiger und teurer ist die Korrektur, desto mehr verschlechtert sich die Stimmung auf beiden Seiten und desto mehr leidet die Qualität des Produktes.

Und klar kann das keine feste Vorgehendweise sein. Dafür sind die Projekte und Beteiligten zu verschieden. Keiner der Punkte lässt sich endgültig abschließen. Alles ist im Fluss.

  • Datum: 10.06.2013
  • Autorin: Dorothea Schäfer
  • Anzahl Kommentare: 1
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